Vorankündigung:

8. Interdisziplinären Fachtagung

für ganzheitliche Entwicklungsförderung und Klinische Lerntherapie
am 06. Oktober 2018 im Raum Heidelberg.

Workshop-Inhalte

  • Nachteilsausgleich

  • Dozentin: Annette Höinghaus vom Bundesverband für Legasthenie und Dyskalkulie e.V.
    Im genannten Workshop möchten wir Ihnen zum einen die rechtlichen Grundlagen zur Gewährung eines Nachteilsausgleiches im Abgleich zu den jeweiligen Ermessensspielräumen aufzeigen und zum anderen auf die einzelnen Fächer bezogen die mögliche Gestaltung des jeweiligen Ausgleiches erläutern. Sie sollen ein Rüstzeug für den Austausch mit Schulen erhalten und Orientierung im Umgang mit dieser Thematik erfahren, sodass Sie für die Beratung betroffener Eltern gut gerüstet sind.

  • Referent: Dr. Oliver Wirtz
    Lernschwierigkeiten gibt es scheinbar zunehmend und wir wissen häufig nicht den Grund dafür, da die Kinder in der Regel normal intelligent entwickelt sind. Trotzdem verhalten sich die Kinder im Unterricht auffällig: sie träumen und bekommen Vieles nicht mit bzw. sie stören und sind sehr unruhig. Lerninhalte werden nicht gesichert und abgespeichert. Dieses kann verschiedenste Gründe haben. Eine Abklärung bei einem Osteopathen sollte für eine gezielte Lern- und Leistungstherapie unabdingbar sein.
    Herr Dr. Wirtz geht in seinem Workshop auf die Zusammenhänge zwischen körperlichen Strukturen und kognitiven Leistung ein. Er wird die Verknüpfung zwischen AD(H)S und dem kindlichen Körper darstellen. Dr. Wirtz erläutert, warum im Vorhinein eine osteopathische Abklärung sinnvoll ist bzw. warum Osteopathen und Lerntherapeuten eng zusammen arbeiten sollen. Dieses Wissen ist gerade für Lerntherapeuten als wichtig anzusehen, damit auch hier eine bestmögliche individuelle Therapie aufgebaut werden kann.
    Dr. Wirtz ist Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie, Chirotherapie. Im Jahr 2017 gründete er die Osteopathieschule und ist ärztlicher Leiter des zfo (Zentrum für Osteopathie) in Coesfeld.

  • Referent: Prof. Dr. Schulte-Markwort
    In unterschätzter Anzahl begegnen uns in unserem Therapiealltag Kinder, die in Ausmaß und Art Ihrer Störung oft verkannt werden. In diesem Workshop soll Ihnen das Wesen der Dyspraxie deshalb nähergebracht werden. Neben einer Einführung in die Symptomatik, die Abgrenzung zu Störungsbildern wie die Sensorische Integrationsstörung, die motorische Koordinationsstörung, etc. wird auf die Causa des Störungsbildes, die Erläuterung einer möglichen Austestung zur Stellung einer Diagnose und die Einführung in mögliche Interventionen eingegangen.

  • Referentin: Vera Gotsch-Rüdt
    Bereits in der 9. Lebenswoche des Kindes empfiehlt die „Ständige Impfkommission“ (STIKO) des Robert Koch-Institutes (RKI), 7 verschiedene Impfungen auf einmal durchführen zu lassen. Diese Kommission erarbeitet in regelmäßigen Abständen aktualisierte Empfehlungen zum „Impfkalender“, also zur Frage „was wann impfen“.
    Besonders die naturheilkundliche Begleitung der Kinder und Eltern von Geburt an ermöglicht eine individuelle differenzierte Impfberatung. Frau Gotsch-Rüdt gibt eine Übersicht auf die aktuellen Impfprogramme und erläutert die unterschiedlichen Impfsequenzen. Die Immunisierung durch Impfungen ist ein komplexes Geschehen, das den Organismus herausfordert. In seltenen Fällen sind minimale Impfkomplikationen bei Säuglingen und Kleinkindern zu beobachten. Welchen Einfluss hat die Konstitution eines Kindes bei den derzeitigen Impfprogrammen? Welche Signale für unerwünschte Arzneiwirkungen (UAW) bei Impfungen sollten uns aufmerksam machen?
    Die Referentin arbeitet seit 20 Jahren in eigener Praxis als Heilpraktikerin mit Schwerpunkt klassische Homöopathie.

  • Referent: Prof. Schulte-Markwort
    Ohne Zweifel verändert sich Kindheit beständig. Dabei geht es immer um eine enge Verschränkung von Umweltbedingungen und individueller Entwicklung. Wir haben häufig den Eindruck, dass es primär die Umweltentwicklung ist, die unsere Kinder verändert, aber dieser Vorgang ist dialektisch zu begreifen und wird natürlich auch von den Kindern und Jugendlichen mit gestaltet und gesteuert. Der Vortrag fokussiert auf zwei Phänomenen: zum einen die Erschöpfungssyndrome unserer Kinder verbunden mit der Frage, wie sie eigentlich zu verstehen sind, und zum anderen ein ressourcenorientierter Blick auf die Kinder, die am Ende „Superkids“ sind. Entscheidend ist, wie sich alle Akteure von Erziehung und Bildung darauf einstellen. Hierzu möchte der Vortrag anregen.
    Gebühr an Abendkasse zu entrichten

Programmübersicht

  • Neckarsteinach bei Heidelberg

  • 06. Oktober 2018

    ZeitenAblauf und Workshops
    10.00Eröfffnung/Begrüßung
    10.15 - 14.00Workshop: Nachteilsausgleich - wie kann er gestaltet werden?
    14.15 - 14.45Mittagspause und kollegialer Austausch
    15.00 - 18.00Supervision
    18.15 -Zusammenfassung/Abschluss

Praktische Infos

  • Anmeldung

  • Bitte senden Sie uns den ausgefüllten
    Anmeldebogen
    per Fax oder Post zu. Sie können sich auch formlos per E-Mail anmelden. Schreiben Sie uns eine Mail mit den im Anmeldebogen erfragten Angaben unter dem Betreff "Fachtagung Berlin 2018" bzw. "Fachtagung Neckarsteinach 2018".

  • Tagungsgebühr

  • Die Tagungsgebühr beträgt 130,- EUR. Die genannten Preise sind Endpreise; wir sind gem. §4 Nr. 21 a) bb) UStG von der Umsatzsteuer befreit und weisen diese folglich auch nicht aus.

  • Ort/Anreise

  • CVJM e.V. Berlin, Carl-Heinrich-Ulrichs-Straße 10, 10787 Berlin
    Anreiseinfos CVJM e.V. Berlin

    IigEL, 69239 Neckarsteinach (genaue Adresse folgt)
    Anreiseinfos IigEL, Neckarsteinach bei Heidelberg